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Einige Projekte, die wir bisher in 2013 unterstützten

 

HelpAge

Fotoausstellung "Stille Heldinnen"

Die Fotoausstellung "Stille Heldinnen – Afrikas Großmütter im Kampf gegen HIV / AIDS" (war Anfang 2013 auch in Andernach) zeigt 20 großformatige Porträts des Fotografen Christoph Gödan aus Tansania und Südafrika. Sie dokumentiert die Folgen und den Umgang der AIDS Krise aus einem ganz neuen Blickwinkel und legt den Fokus auf die unfreiwilligen Hauptakteure der Epidemie: die afrikanischen Großmütter. Rund die Hälfte der weltweit 15 Millionen Aidswaisen wird von ihren Omas versorgt und großgezogen.

 


 

HelpAge Deutschland ist eine entwicklungspolitische Hilfsorganisation, die den Schwerpunkt ihrer Arbeit darin sieht, alte Menschen in den Entwicklungsländern zu unterstützen.

Ziele der Arbeit sind unter anderem:

  • die Grundsicherung für alte Menschen durch Basisrenten,
  • Gesundheitsversorgung und Ernährungssicherung,

  • die Weitergabe von Wissen durch die Senioren, um die jungen Generationen fit für die Zukunft zu machen,

  • die Nothilfe, um das Überleben der Älteren in Katastrophen zu sichern und

  • die Anwaltschaftsarbeit, um eine Lobby für alte Menschen weltweit zu schaffen und sie selbst im Einsatz für ihre Rechte zu stärken.

 

 

Misereor

Projekt "Gesundheitshelfer" in Guatemala, El Salvador

 

 

Wäre die indianische Bevölkerung in den Hochlandregionen Guatemalas auf staatliche oder private Gesundheitseinrichtungen angewiesen, stände sie weitgehend ohne Versorgung da. Krankenhäuser gibt es nur in den größeren Städten und sind deshalb nur nach langen Fußmärschen zu erreichen. Privat praktizierende Ärzte sind für die Armen ebenso unerschwinglich wie herkömmliche Medikamente, zumal es keine Krankenversicherung gibt.

Interessierte Frauen und Männer werden mit Hilfe von Misereor zu Gesundheitshelfern ausgebildet, die die häufigsten Krankheiten identifizieren und behandeln sowie schwerwiegendere Fälle an einen Arzt weitervermitteln können. Zudem leisten sie Aufklärungsarbeit zur Verbesserung der Ernährung und der Hygiene sowie zur Vorbeugung von Krankheiten, vor allem im Hinblick auf Aids.


 

 

Brot für die Welt

Wasserprojekt in Äthiopien

 

Jahrelang kämpften sie vergeblich gegen die Dürre im Süden des Landes. Doch die Konso befreien sich nun aus ihrer Not und ringen dem trockenen Busch viele tausend Hektar Land ab.

Die Bauern wandten sich an ihren ehemaligen Grundschullehrer, der inzwischen für das Entwicklungsprogramm der Mekane Yesus Kirche arbeitete. Mit Unterstützung von "Brot für die Welt" entstand ein beeindruckendes Projekt zur Bewässerung der Felder.

Dank der fast 50 Kilometer Kanäle, die sie in Handarbeit gegraben haben, können die Bauern nun auf 4.000 Hektar Maispflanzen anbauen. Bald soll sogar die Ernährung von 100.000 Menschen gesichert werden – nicht nur durch den Anbau von Mais, sondern auch durch den Verkauf von Chili, Sesam und Tomaten, die wegen des Wassermangels bisher nicht angebaut werden konnten.

 

Wehre, gebaut aus aus Stahl und Beton stauen Flüsse an. Wasser wird gezielt über Kanäle auf das Ackerland geleitet.

 

Seit 1994 hat der Förderverein "Aktion Eine Welt Andernach e. V." mehr als 90.000 Euro an die aufgeführten und andere Projekte gespendet. Der Vereinsvorstand wählte die Projekte eigenständig oder auf Anregung der Vereinsmitglieder nach den Grundsätzen der Vereinssatzung aus.

 

 

 

Projekte, die wir in 2012 unterstützten

 

 

Ekupholeni

Ort der Heilung, so die Übersetzung, bietet vor allem psychologische Hilfe für die Bewohner der Townshipgebiete am Ostrand von Johannesburg in Südafrika. Armut, Arbeitslosigkeit, häusliche Gewalt, Vergewaltigungen auch ganz kleiner Kinder, HIV-Infektionen und viele Aidstote gehören zum Alltag der dort lebenden Familien. Viele Menschen, vor allem Frauen, sind traumatisiert und können ihren Alltag nicht mehr bewältigen. In Einzelberatungen und besonders mit gruppentherapeutischer Arbeit versucht Ekupholeni zu helfen. Das Projekt wurde Anfang der 1990er Jahre von der Psychologin Johanna Kistner gegründet und wird seit 2006 von der Psychologin Antje Manfroni geleitet.

 

Karachi in Pakistan

Das Manghopir Development Project "Women's Wing"; ein schulisches und berufliches Bildungszentrum für Mädchen und Frauen.

 

 

Malawi

Das Waisenhaus "St. Mary's Rehabilitation Centre", für das sich die Andernacherin Elisabeth Görgen besonders engagiert.

 

 

Deutschland:

Der Verein "SOLWODI" hilft Frauen, die als Opfer von Menschenhändlern, Sextouristen und Heiratsvermittlern nach Deutschland gekommen sind. Gleichzeitig engagiert sich Solwodi in Zusammenarbeit mit anderen Beratung- und Hilfsorganisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Osteuropa gegen die Ausbeutung und Misshandlung von Frauen.

 

 

 

 

Projekte, die wir unterstützten

 

Brasilien

"Tötet meine Kinder nicht" eine Aktion mit der Misereor brasilianische Straßenkinder betreut.

 

Columbien

"Equipo Missionere Jusiticia y Paz", eine Gruppe um Frau Ursula Holzapfel, die sich für den Erhalt der Menschenrechte und gegen Vertreibung, Folter und politische Morde einsetzt.

 

German Watch:

"German Watch" ist eine Nord-Süd-Initiative, die an der Entwicklung des Nordens arbeitet. Denn die ökonomische und ökologische Umorientierung im Norden ist die Voraussetzung dafür, dass die Menschen im Süden unter menschenwürdigen Bedingungen leben können.

 

Indien

Natur- und Grabsteine ohne ausbeuterische Kinderarbeit
Ein Misereor-Projekt gegen ausbeuterische Kinderarbeit in den Exportsteinbrüchen.

 

 

Tansania

"MTINKO", ein Gesundheitszentrum der Barmherzige Schwestern der Boromäer, die dort eine Mutter-Kind-Station, eine Ambulanz, ein Hospital, einen Kindergarten mit einer Vorschulklasse und eine Ausbildungsschule für Krankenpflegepersonal unterhalten.